Gerhard Kohlfürst: Da der Preisunterschied von Bio zu konventionell vor allem im Bereich der tierischen Produkte recht groß ist, helfen natürlich Konzepte, bei denen vegetarische bzw. vegane Speisen im Vordergrund stehen. Für unser tägliches Lunchbuffet haben wir uns da z.B. von Ottolenghi Inspiration geholt, der sehr raffinierte Gemüsesalate anbietet. Neben den in Bayern üblichen Salaten wie Kartoffelsalat, Gurkensalat etc. bieten wir täglich fünf sehr attraktive Gemüsesalate an. Zudem haben wir die Laufrichtung an unserem Buffet so gestaltet, dass der Gast zuerst an den Salaten vorbeikommt, dann an den kreativen Gemüsesalaten. Es folgen die warmen vegetarischen Vorspeisen und erst zum Schluss kommt die Station, an der Fleisch bzw. Fisch ausgegeben wird. Bis die Gäste beim Fleisch und Fisch ankommen, haben sie meist schon einen recht vollen Teller und nehmen sich dann eher eine kleinere Fleisch-/Fischportion. Wir wollen unsere Gäste nicht bevormunden und wenn jemand sich mehrmals beim Fleisch bedienen möchte, ist das völlig ok. Durch die Laufsystematik kommt das aber nicht oft vor, sondern hat unseren Einsatz an Fleisch & Fisch deutlich reduziert. Kurzum: wir überzeugen unsere Gäste durch ein sehr attraktives pflanzenbasiertes Angebot.